Für immer ZUCKERFREI – Meine GLÜCKSREZEPTE von Anastasia Zampunidis (Rezension)

Letztes Jahr war Zucker in aller Munde – oder eben gerade nicht.

Zuckerfrei Challenges waren omnipräsent in den sozialen Medien. Zuckerfrei ist das neue Vegan – so hatte man den Eindruck. In diesem Buch wird zuckerfrei sogar mit vegan kombiniert… Aber warum nicht? Nach den Feiertagen mit wahren Käseorgien habe ich wieder richtig Lust bekommen, vegan zu essen. Das tut mir gut. Wenn nur die Verlockung nicht so groß wäre…. Damals habe ich ja zur Bekämpfung meiner Gicht-Beschwerden die VeganForFit Challenge gemacht mit großem Erfolg. Viele vegane Gerichte und Produkte sind mir aus dieser Zeit geblieben – Fleisch hat sich bis auf den jährlichen Ausrutscher (mit schmerzlichen Konsequenzen) komplett von meiner Beute-Liste verabschiedet.

Wenn man den Medien und auch dem Theorie-Teil dieses Buches glaubt, dann ist die Wohlstands-Droge zucker sogar noch viel gefährlicher für den Menschen als tierische Produkte. Zucker macht krank. Und Zucker ist fies. Er versteckt sich und macht im verborgenen krank.

Wer zuckerfrei lebt, der profitiert offensichtlich in vielfältiger Weise:

Das Vorgänger- Buch von Anastasia Zampunidis Für immer zuckerfrei war ein großer Erfolg. Jetzt legt die Autorin mit ihren Glücksrezepten nach. Inspiriert von den Lehren der traditionellen Chinesischen Medizin und Ayurveda hat Anastasia Zampounidis ihr oft mediterranen veganen Gerichte für jede Stimmungslage entwickelt.

Die herzhaften Gerichte sind eher Basics, die (zumindest ich) schon so oder so ähnlich kannte – nur eben ohne Einsatz des Geschmacksverstärkers Zucker.

Okraschoten hatten wir schon länger nicht mehr. Da hätte ich jetzt auch Lust drauf.

Gemüsepuffer essen wir oft im Sommer. Diese Variante hier gefällt mir sehr gut und ist glaube ich mit den Kartoffeln drin auch Wintertauglich, da sättigend.

Kichererbsen als Chipsersatz sind super! Ich bin ja eh eher der herzhafte Snacker.

Überrascht war ich, wieviel Süsses – natürlich ohne Zucker – es in diesem Buch gibt.

Sieht diese Schokotorte nicht phänomenal aus? Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen? Zuckerfrei bedeutet also nicht zwangsläufig auf süsse Versuchungen zu verzichten!

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.

Glaube nichts, weil es alle glauben.

Glaube nichts, weil es geschrieben steht.

Glaube nichts, weil es als heilig gilt.

Glaube nichts, weil es ein anderer glaubt.

Glaube nur das, was du selbst als wahr erkannt hast!

(Buddha)

In diesem Sinne sollte es also mal wagen? Zuckerfrei – für immer? Das weiß ich nicht. Aber weniger Zucker – bewusster essen und neue zuckerfreie Rezepte ausprobieren – ich werde es versuchen.

Auch wenn ich mir bei den herzhaften Gerichten mehr Neues gewünscht hätte bekommt Für immer ZUCKERFREI – Meine GLÜCKSREZEPTE von Anastasia Zampunidis 5 von 5 Lieblingslesesessel von mir – schon allein für den Schokokuchen ;-)

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth)
  • Erscheinungsdatum: 28. September 2018
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 18 €
  • ISBN-13: 978-3431041101
  • Klappentext: Unsere Ernährung beeinflusst maßgeblich, wie wir uns fühlen. Dass Zucker extreme Stimmungsschwankungen auslöst, hat Anastasia Zampounidis am eigenen Leib erfahren -erst seit sie dem süßen Gift abgeschworen hat, ist sie ausgeglichen und frei von Heißhungerattacken. Doch Lebensmittel können noch viel mehr! Negative Emotionen beruhen oft auf der Unterversorgung einzelner Organe, und wenn wir unserem Körper geben, was er braucht, kehrt auch die gute Laune zurück.
    Inspiriert von Traditioneller Chinesischer Medizin, Ayurveda und der mediterranen Küche hat Anastasia Zampounidis Gerichte für jede Stimmungslage entwickelt. Vom entspannenden Hirse-Zimt-Porridge über tröstendes Quinoa-Sushi bis zu Mut machendem Mangoeis findet hier jeder das, was aktuell guttut – und gut schmeckt.

Ein ganz großes Dankeschön geht an den Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth) Verlag , der es mir ermöglichte, dieses wunderbare Buch auf meinen Wunsch hin zu testen! Dass mich das nicht beeinflusst hat, ist eh klar..

Weitere Meinungen dazu von meinen BloggerkollegInnen:

noch keine gesichtet…

Du hast das Buch auch gelesen und rezensiert? Dann hinterlasse mir doch gerne den Link in den Kommentaren, dann füge ich Dich hier noch mit ein!

4 thoughts

  1. Liebe Verena,
    auch mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich war ebenfalls sehr überascht davon wieviel Süßes man auch ganz ohne Zucker immer noch naschen kann.
    Zuckerfrei bin ich zwar (leider) immer noch nicht, aber das Buch dient schon als große Inspiration.

    Hier auch der Link zu meiner Rezension:
    https://www.tthinkttwice.de/2018/11/10/rezension-fr-immer-zuckerfrei-meine-glcksrezepte-von-anastasia-zampounidis/

    Liebe Grüße
    Miri

  2. Es ist immer wieder interessant wie Meinungen auseinander gehen können :D
    Zwar fand ich manche Rezepte echt ansprechend insgesamt war mir das Buch aber zu sehr Ayurveda und Co. Ich fand es weniger davon inspiriert als viel mehr daran ausgerichtet, was mir persönlich halt nicht zusagt.
    Außerdem hat mich extrem gestört, dass hier Zucker als grundsätzlich schlecht dargestellt wird und keine Unterscheidung zwischen Industrie- und natürlichem Zucker gemacht wird.

    1. Das Aryuveda hat mich wahrscheinlich deswegen nicht gestört, weil ich selbst viele Gerichte danach koche – nicht bewusst aber weil ich es mag.
      Im Theorieteil wird das mit den natürlichen Zucker nicht erwähnt, aber in den Rezepten kommen ja Datteln & Co. schon vor.
      Lass mir gerne Deinen Link da dann füge ich Dich gerne ein!
      Liebe Grüße,
      Verena

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