Warum ihr „Jake Turner und der Schatz der Azteken“ von Rob Lloyd Jones unbedingt lesen solltet… (Rezension)

Ich bin begeistert!

Selten, dass mich ein zweiter Teil so vom Hocker reißt! Ich fand ja den Auftakt der Jake Turner Reihe schon richtig cool, im zweiten Teil kam aber noch eine Komponente dazu, die dem Ganze eine ganz besondere Würze verleiht…

Wer nochmal nachlesen möchte, was ich bei Jake Turner und das Grab der Smaragdschlange mochte – hier entlang:

Die Turner Familie ist endlich wieder vereint. Eine Schlacht ist geschlagen. Doch der Krieg mit der Schlangenfrau geht weiter. Nur leider scheinen das die Eltern von Jake und Pandora das nicht so ernst zu nehmen… zumindest wenn es nach Jake geht. Er versteht nicht, warum sie immer und immer wieder die selben langweiligen Simulationen durchspielen müssen. Er will endlich wieder richtig auf Schatzsuche gehen!

Jake glaubt, es liegt an ihm, dass die Eltern nicht sofort auf die Suche nach weiteren Smaragdtafeln gehen. Sie trauen ihm nichts zu. Wenn er wüsste, WIE falsch er damit liegt…

Frustriert von der ganzen Situation macht Jake das, was er am besten kann – impulsiv handeln – und bringt damit nicht nur sich in große Gefahr. Doch damit erreicht er, was er sich gewünscht hat: die ganze Familie Turner macht sich auf zu einer neuen Mission. Diesmal geht es in der Regenwald. Dort lernt Jake nicht nur seine Eltern neu kennen, sondern erkennt auch, was wirklich sein Talent ist…

Ich fand Band 1 war schon witzig, aber im Zusammenspiel mit den Eltern Jane und John Turner sind die Dialoge einfach unschlagbar! Ich habe mich selbst sooo oft im Verhalten der Mutter wieder erkannt und dabei Tränen gelacht!

Dad verstärkte seinen Griff um die Fallschirmleine und begann seine Beine hin und her zu schwingen, erst nur ganz leicht, dann stärker. Ich schwang mit ihm, eine Hand um seine Stiefel geklammert, die andere ausgestreckt, um die Liane zu fassen zu bekommen. Ich griff daneben – und fluchte.

„Achte auf deine Sprache, Freundchen.“ rief Mum.

„Mum“, knurrte ich, „ich versuche gerade mein Leben zu retten.“

„Auch dabei kann man ordentlich sprechen!“

S. 136

Die Sprache ist mein absolutes Highlight. Ein Lob an dieser Stelle auch an die Übersetzerin. Birgit Niehaus! Grandioser Wortwitz – zusammen mit einem spannenden Plot, unerwarteten Wendungen und sympathischen Protagonisten ist Jake Turner und der Schatz der Azteken zu einem Meisterwerk für Jung und Alt zugleich geworden.

5 von 5 Lieblingslesesessel!

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Erscheinungsdatum: 19. Juli 2019
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 14,95 €
  • ISBN: 978-3423762663
  • Empfohlenes Alter: ab 10 Jahre
  • Klappentext: Jake und seine Schatzjäger-Familie müssen sich verstecken – vor der internationalen Polizei, aber auch vor der Schlangenfrau und ihrer geheimen Organisation. Doch Jake hält das untätige Herumsitzen nicht länger aus. Prompt tappt er in eine Falle. Dabei wird sein Freund Sami gekidnappt. Um ihn lebend wiederzusehen, verlangt die Schlangenfrau von Jake und seiner Familie, dass sie das Grab des Azteken-Gotts Quetzalcoatl ausfindig machen und die Mumie bergen. Wohl oder übel machen die vier sich auf den Weg. Doch im Dschungel von Honduras lauern nicht nur giftige Spinnen und Krokodile, uralte Fallen und gefährliche Klippen, sondern auch konkurrierende Schatzjäger, die vor absolut gar nichts zurückschrecken.

Ein ganz großes Dankeschön geht an den dtv Verlag , der es mir ermöglichte, dieses coole Buch zu lesen!

Weitere Meinungen dazu von meinen wunderbaren BloggerkollegInnen:

noch keine gesichtet…

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