SPY 2 – Hotspot Kinshasa von Arno Strobel (Rezension)

SPY – Hotspot Kinshasa ist der zweite Teil einer Jugend-Agenten-Reihe. Es ist meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, ihn ohne Kenntnis des ersten Bandes zu lesen. Wer ihn also noch nicht kennt, kann hier nachlesen, worum es geht:

Wie auch schon beim ersten Band wird der Leser sofort ins Geschehen geworfen. Es ist einige Zeit vergangen seit Ende von Band 1 – diese Zeitsprünge hatte ich ja bereits bei Highspeed London kritisiert. Doch hier soll es der letzte Zeitsprung bleiben, denn ansonsten verläuft die Handlung sehr linear, was ich richtig gut finde.

Nicks Vater Ben taucht einfach so wieder auf (kurz war ich enttäuscht, dass das Rätsel von Band 1 so schwuppsdiwupps gelöst war) – nur um gleich wieder zu verschwinden.

Nick macht sich natürlich auch jetzt wieder sofort auf die Suche nach seinem Vater – wieder ohne Genehmigung der Schule. Diesmal wird es jedoch exotisch – die Spur der altbekannten Schurken führt nach Afrika.

Nick kann bei seiner rasanten Jagd auf alte Freunde, aber auch auf neue zählen: Kwesi ist eine schöne Bereicherung im Team. Mein Favorit ist und bleibt aber die KI Bruno! Ohne ihn wäre es lange nicht so witzig…

SPY – Hotspot Kinshasa ist ein Jugend-Agenten-Thriller mit interessanten Gadgets à la James Bond und einer Spur X-Men.

Meine Kritikpunkte bezüglich der Zeitsprünge in Band 1 finden sich hier nicht wieder. Das Ende ist auch viel mehr in sich abgeschlossen als bei Highspeed London. Spannung pur und ein Stil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt (Highspeed eben ;-) ) … Ich vergebe gerne 5 von 5 Lieblingnslesessel und empfehle das Buch allen Spionagebegeisterten Jungs und Mädels ab 12 Jahren!

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag GmbH
  • Erscheinungsdatum: 24. Juli 2019
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 9,95 €
  • ISBN-13: 978-3785582213
  • Vom Verlag empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
  • Klappentext: Es ist heiß und schwül in Kinshasa und Nick hat noch keine Ahnung, wo er die Nacht verbringen soll. Wieder hat er sich unerlaubt von der Schule entfernt, um seinen Vater zu suchen. Aber dieses Mal muss er damit rechnen, dass Ben Nader die Seiten gewechselt hat
  • Plötzlich ist er wieder da. Nach drei Jahren Gefangenschaft im Lager des Feindes kehrt Nicks Vater zurück. Aber Nick und er können nur wenige Stunden miteinander verbringen, bevor Ben Nader zu einem neuen Auftrag abberufen wird. In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo soll er ein geheimes Treffen aller Staatsoberhäupter der zehn wichtigsten Industrienationen überwachen. Aber Nick ist misstrauisch. Kann es sein, dass sein Vater während seiner Gefangenschaft einer Gehirnwäsche unterzogen wurde? Kurz entschlossen reist er ihm hinterher und wird Zeuge einer dramatischen Geiselnahme im Zentrum von Kinshasa. Gehört sein eigener Vater zu den Drahtziehern der Entführung? 

Mein Dank gilt dem Loewe Verlag, der mir das Buch auf meinen Wunsch hin zu Verfügung gestellt hat. Dass das meine Meinung nicht beeinflusst, ist eh klar…

Weitere Meinungen dazu von meinen BloggerkollegInnen:

noch keine gesichtet…

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