Prison Healer – Die Schattenheilerin von Lynette Noni (Rezension)

Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht lesen. Ich hatte so gar keine Lust auf eine Trilogie, die noch nicht komplett erschienen ist. Aufmerksamkeits-Spanne und so… außerdem klingt der Klappentext schon recht 0815, wenn wir ehrlich sind: Mädel entdeckt Gabe und muss die Welt retten und ein heißer Typ wird wohl auch dabei sein.

Aber Mona von Tintenhain ist schuld.

Sie war so begeistert von dem Buch, dass ich es also doch auch lesen wollte. Ich war neugierig, denn „sowas“ ist normalerweise auch nicht unbedingt Monas Beuteschema.

To tell a longs story short: Danke Mona!

Es hat sich gelohnt.

Das Setting in einem ekligen Gefängnis mit Seuchen, widerlichen Aufsehern und Leichen ist jetzt nicht gerade das, was man sich als Urlaubslektüre so vorstellt. Trotzdem hatte ich Spaß mit dem Buch am Pool. Vielleicht auch gerade weil ich es schön warm und muckelig hatte…

Kiva hat es alles Andere als muckelig. Sie ist in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters getreten und Heilerin im größten Gefängnis der umliegenden Königreiche geworden.

Ihre Aufgabe ist es, neben Wunden und Krankheiten zu behandeln auch die neuen Häftlinge zu untersuchen und ihnen das Z in die Haut zu ritzen, das sie als Insassen von Wenderall kennzeichnet. Den „Neuen“, der ihr zu Beginn der Story gebracht wird, hat es echt schwer erwischt – mehr tot als lebendig wird Jaren eingeliefert. (OK, als dieser als trotzdem ziemlich heiß beschrieben wurde, hatte ich kurz wieder den Drang, das Buch zu beenden… ich bin froh, dass ich es nicht gemacht habe!)

Ganz langsam lernt man die Protagonist*innen kennen und deren Geschichten. Kiva, Jaren, Tipp und Naari schleichen sich unbemerkt in das Herz der Lesenden und lassen es nicht mehr los. Als Kiva sich dann feiwillig den Elementarprüfungen stellt, um die Rebellenkönigin zu schützen bleibt mir dann echt der Atem stehen! Nie und nimmer kann sie das schaffen… doch dann erwacht nicht etwa irgendeine große Macht in ihr – nein. Viel eher kommt dann so ein Harry Potter und der Feuerkelch Ding und Kiva bekommt Hilfe aus unerwarteten Richtungen.

Die Story ist extrem vielschichtig: Lovestory ohne Schnulz, spannende magische Prüfungen, politische Ränke, viele Tote und nebenbei noch eine Seuche, die alle bedroht. Ich liebe es!

Band 2 der Trilogie erscheint schon ganz bald (2 Tage vor meinem Geburtstag ;-) ).

Ich bin ehrlich gespannt, wie es weiter geht. Das könnte echt eine Trilogie ganz nach meinem Geschmack werden!

Ich bin glücklich, dass ich mich auf das Abenteuer eingelassen habe.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Loewe;
  • ET ‏ : ‎ 9. Februar 2022
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 528 Seiten
  • Preis ‏ : ‎ 19,95 €
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3743209862
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
  • Klappentext ‏ : ‎ Seit ihrer Kindheit lebt die siebzehnjährige Kiva in Zalindov, dem brutalsten Gefängnis von Wenderall. Als Heilerin kümmert sie sich um alle Insassen. Doch um die Rebellenkönigin zu retten, muss Kiva nicht nur herausfinden, woran Tilda erkrankt ist, sondern sich auch an ihrer Stelle dem Elementarurteil unterziehen: vier Prüfungen, die Tildas Schuld oder Unschuld beweisen sollen. Besteht Kiva, sind beide frei. Sollte sie scheitern, wird nicht nur die Rebellenkönigin sterben …

Ein ganz großes Dankeschön geht an den Verlag, der es mir ermöglichte, auf meinen Wunsch hin dieses wunderbare Buch zu lesen! Dass mich das nicht beeinflusst hat, ist eh klar…

(Es handelt sich um ein kostenfreies Rezensionsexemplar ohne Verpflichtung und ich erhalte keine Vergütung für die Veröffentlichung meiner Rezension)

Weitere Meinungen dazu von meinen BloggerkollegInnen:

Tintenhain

Letterheart

Books have a soul

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2 Kommentare zu „Prison Healer – Die Schattenheilerin von Lynette Noni (Rezension)

  1. „Harry Potter und der Feuerkelch“ 🤣
    Ja, passt irgendwie. Ich freue mich, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat. Da müssten wir für Band 2 glatt ein Buddy-Read machen.

    Lieben Gruß
    Mona

    1. Oh ja! Das hab ich tatsächlich noch nie gemacht… ich zähle schon die Tage bis es weiter geht.

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