Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied von Victoria Schwab (Rezension)

Ein Buch, das es geschafft hat, mich mehrfach zu überraschen:

Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied

Die ersten Seiten haben mich total geflasht – diese düstere Welt, die pure Gewalt und dieses mutige Mädchen, das es faustdick hinter den Ohren hat! Ich war sofort gefangen von dieser Gesellschaft voller tiefer Abgründe und Brutalität.

Der Weltenaufbau basiert auf dem Prinzip von actio und reactio – Gewalt erzeut Gegengewalt – geschieht irgendwo eine Straftat, wird quasi aus dieser gewalttätigen Atmosphäre heraus ein Monster erschaffen – Corsai, Malachai und Sunai. Diese Monster jagen die Menschen und werden wiederum werden brutal gejagt – ihr erkennt das Problem? Genau. Ein ewig währender Kreislauf der zur Spaltung der Stadt Verity City geführt hat, da jeder meint, das Problem auf seine Weise in den Griff zu bekommen.

Monster, Monster, klein und groß,
werden dich packen und lassen nicht los.
Corsai, Corsai, Zähne und Klauen,
Schatten und Knochen verbreiten das Grauen.
Malchai, Malchai, gerissen und schlau,
lächeln und beißen, ob Mann oder Frau.
Sunai, Sunai, schwarze Augen,
ihr Lied wird dir die Seele rauben.

Mitten in diesem tödlichen Perpetuum Mobile lernen wir Kate und August kennen – und sie sich. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein – doch ist das von Belang?

Kate ist genau nach meinem Geschmack. Berechnend, mutig und weiß, was sie will. Mit unkonventionellen Mitteln erreicht sie ihr Ziel, wieder nach Verity City – und zu ihren Vater, der die eine Hälfte der Stadt beherrscht – zurück kehren zu dürfen.

August erschien mir zunächst extrem unnahbar – später wird auch klar, warum. August ist kein Mensch. Und aus seiner Aufgabe, Kate inkognito zu beschatten, wird schnell mehr…

Die Entwicklung der beiden Protagonisten im Zusammenspiel ist enorm. Das ist für mich der große Pluspunkt der Geschichte neben dem brutalen Setting.

Viele menschen sind wie Monster, und viele Monster wissen, was sie tun müssen, um für Menschen gehalten zu werden.

(V. A. Vale)

Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied ist der erste von zwei Bänden. Nach einem gigantischen Start habe ich mich durch einige Längen kämpfen müssen. Es war wie durch Kaugummi waten bis zu einem Ziel zu dem ich unbedingt wollte… Das Durchhalten wurde allerdings von einem aufregenden letzten Drittel belohnt. Nun möchte ich gern weiter lesen … ich vergebe gute 4 von 5 Lieblingslesesesseln.

51aWrhOMs8L._SX354_BO1,204,203,200_.jpg

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Loewe
  • Erscheinungsdatum: 17. September 2018
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 19,95 €
  • ISBN: 978-3785588635
  • auch als Ebook und Hörbuch erhältlich
  • Vom Verlag empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
  • Klappentext: In der geteilten Metropole Verity City herrscht ein erbitterter Kampf ums Überleben. Denn jede neue Gewalttat der Menschen bringt leibhaftige Monster hervor, welche nachts den Bewohnern der Stadt auflauern …
    In dieser düsteren Welt treffen die Kinder der beiden verfeindeten Herrscher aufeinander: Kate, die den Drang hat, sich endlich gegenüber ihrem Vater zu beweisen. Und August, der jeden Tag damit ringt, seine wahre Identität zu verbergen – denn August ist ein Sunai, eine extrem seltene und sehr gefährliche Art von Monster. Als Kate eines Tages in einen Hinterhalt gerät, müssen die beiden gemeinsam fliehen. Doch wem kannst du noch trauen, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwinden?

Ein ganz großes Dankeschön geht an den Loewe Verlag , der es mir ermöglichte, dieses wunderbare Buch zu lesen! Das hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst – wäre ja noch schöner!

Weitere Meinungen dazu von meinen wunderbaren BloggerkollegInnen:

Letterheart . Worte sind Wind . Hannah lost in books

Du hast das Buch auch gelesen und rezensiert? Dann hinterlasse mir doch gerne den Link in den Kommentaren, dann füge ich Dich hier noch mit ein!

4 thoughts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.