Der Mann der Sherlock Holmes tötete von Graham Moore (Rezension)

Arthur ermordete Sherlock Holmes im Schein einer einsamen Schreibtischlampe.

S.21

Ich bin seit meiner Grundschulzeit ein großer Sherlock Holmes Fan! Ich war schon immer eine Leseratte und da ich bald alle Kinder- und Jugendbücher in unserer Dorfbücherei durch hatte, durfte ich in die „verbotene Abteilung“ – da standen leider keine gefährlichen magischen Bücher wie bei Harry Potter, sondern die Bücher für Erwachsene. Der exzentrische Detektiv hat es mir sofort angetan. Das war mein großer Aha-Moment – ich liebte die Bücher über alles!

Und wie heute wahrscheinlich alle Game of Thrones Fans trauern, dass die Serie, die sie so viele Jahre begleitet hat nun zu Ende ist, so habe ich tatsächlich geweint, als Sherlock Holmes am Reichenbachfall damals sein grausames (wenn auch nur vorläufiges) Ende fand…

Graham Moore beleuchtet in Der Mann der Sherlock Holmes tötete aber mal eine ganz andere Seite… Was hat sich Sir Arthur Conan Doyle wohl dabei gedacht seinen Geldesel „unzubringen“? Da er akribisch Tagebuch geführt hat, lässt sch das prima nachvollziehen. Der Schriftsteller war schlichtweg genervt!!! Er hasste seine Schöpfung! Doch was er damit lostreten würde, welch Beschimpfungen und Drohungen er und seine Familie erdulden müssten nachdem er sich seines Protagonisten entledigt hatte, das hat er sicher nicht geahnt…

Die Handlung in diesem Buch ist zweigeteilt und wechselt sich ab. Einmal spielt das Buch zur Zeit von Sir Arthur Conan Doyle und erzählt sein Leben „nach Sherlock“ in dem er selbst zum Detektiv wird.

Der andere Handlungsstrang spielt in der Gegenwart, wo bei einer Zusammenkunft der weltweit größten Sherlock Holmes Experten ein grausamer Mord geschieht.

Ich liebe beide Handlungsstränge! Und die Mischung ist genial. Ich bin nur so durch das Buch geflogen (naja, gefahren… habe es im Zug zur Buchmesse gelesen) Ein ganz großes Kompliment an den Autor, der es geschafft hat auch durch Sprache und Stil auf den Spuren von Sir Arthur Conan Doyle zu wandeln.

Ich vergebe volle 5 von 5 Lieblingslesesessel!

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Bastei Lübbe)
  • Erscheinungsdatum: 28. Februar 2019
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 22 €
  • ISBN-13: 978-3847900382
  • auch als Hörbuch und Ebook erhältlich
  • Vom Verlag empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Klappentext: Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten – und ein großer Lesespaß!

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den Eichborn Verlag / Bastei Lübbe, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat – Bedingungslos!

Weitere Meinungen dazu von meinen BloggerkollegInnen:

noch keine gesichtet…

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