Beast & Bethany von Jack Meggitt-Phillips (Rezension)

Mal was anderes…

Biest & Bethany ist KEIN nettes Kinderbuch.

Biest ist KEIN nettes Biest.

Und Bethany ist sicher KEIN nettes Mädchen…

…aber gelacht habe ich trotzdem ;-)

Gerade weil Biest & Bethany so eine ungewöhnliche Geschichte ist, hat sie mich voll in ihren Bann gezogen.

Die Konstellation ist einfach: Ebenezer Tweezer hat ein Biest in seinem Haus. Und so lange Ebenezer das Biest mit allem füttert, was das Biest sich wünscht, so lange bekommt Ebenezer alles vom Biest, was Ebenezer sich wünscht. Klingt nach einem guten Deal.

Ebenezer wohnt daher in einem wahren Schloß, hat immer die besten Delikatessen zu essen und ist auch noch unsterblich durch den Trank, den er sich alljährlich vom Biest wünscht.

Bis sich das Biest eines Tages ein Kind als Mittagessen wünscht…

Ebenezers Plan ist es, sich das scheußlichste Kind aller Zeiten aus dem Waisenhaus dafür zu holen.

Als Ebenezer seine Unterschrift unter das letzte der unzähligen Formulare gesetzt hatte, wartete Bethany bereits vor der Bürotür, auf den Armen eine Schachtel mit einer Steinschleuder, einer Zahnbürste, einem Furzkissen, einem Bündel Kleidung, einer zerknitterten Fotografie, den letzten beiden Würmern und einem Stapel Comichefte.

S. 62

Ob Ebenezer sich in kühnsten Träumen ausmalen hätte können, was er sich damit wirklich in Haus holte…. ?!?

Biest & Bethany ist hinter seiner rauhen, gruseligen Schale doch ein richtig nettes Kinderbuch – eben mit Grusel und Ekel und ganz viel schwarzem Humor. Ich mochte es! Und ich bin sicher, Kinder werden es lieben! …nur nicht vielleicht ganz so zart besaitete Seelchen.

Ohne spoilern zu wollen – das Buch geht selbstverständlich nicht ganz so unglücklich aus, wie es der Anfang erahnen lässt. Das ist vermutlich wichtig zu wissen für alle Eltern oder Buch-Schenker… denn hinter der witzigen Story verbirgt sich eine wunderbare Geschichte darüber, was Freundschaft und Familie wirklich ausmacht!

Biest & Bethany wird verfilmt! Warner Brothers und der Produzent von Harry Potter und Phantastische Tierwesen David Heyman bringen den lustigen Kinder-Gruselroman auf die Leinwand. Da bin ich mal gespannt, wie das filmisch umgesetzt wird. Grusel im Kinderbuch ist ja immer nur so gruselig, wie sich der Leser das vorzustellen vermag. Im Film bleibt da wenig Raum für Phantasie… wir lassen uns einfach überraschen!

Das Buch ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

Bewertung: 5 von 5.

Verlag: Loewe

Lesealter: ab 9 Jahren

ET: 21.07.2021

Seiten: 272

ISBN: 978-3-7432-1081-3

Preis: 12,95 € (D)

Klappentext: Biest & Bethany vereint klassischen, makabren Humor mit Wärme und Charme, abgerundet mit einem fröhlichen Bissen Horror! Dieses Buch begeistert jeden kleinen Grusel-Fan und sollte auf keiner Monster-Party fehlen! Mmh, ein saftiges Kind mit knusprig-schmutzigen Fingernägeln und pummeligen Pausbäckchen – wie lecker wäre das denn?! Das schleimige Biest, das sich auf Ebenezer Tweezers Dachboden versteckt, kann die schmackhafte Abwechslung auf seinem Speiseplan kaum erwarten. Da kommt die freche Waise Bethany auf den Teller – ähm – ins Haus und verdirbt dem gierigen Ungeheuer gehörig den Appetit …(Quelle: Loewe)

Ein ganz großes Dankeschön geht an den Verlag, der es mir ermöglichte, auf meinen Wunsch hin dieses wunderbare Buch zu lesen! Dass mich das nicht beeinflusst hat, ist eh klar…

(Quasi WERBUNG – Es handelt sich um ein kostenfreies Rezensionsexemplar ohne Verpflichtung und ich erhalte keine Vergütung für die Veröffentlichung meiner Rezension)

Weitere Meinungen dazu von meinen BloggerkollegInnen:

noch keine gesichtet…

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